radikal sozial: Soziale Arbeit quer gedacht und getan

Arlt Symposium 2019
18.-19. September 2019 | FH St. Pölten

Bewegte Zeiten fordern dazu heraus, vieles neu, anders und quer zu denken und zu tun. Das Arlt Symposium 2019 greift aktuelle Themen auf und lädt zum gemeinsamen Entwickeln von Zukunftsperspektiven ein.

  • Welche Alternativen gibt es zu autoritären Strömungen und demokratiepolitischen Verengungen?
  • Was setzen wir den dominierenden Effizienz- und Ökonomisierungsparadigmen entgegen?
  • Welche neuen Möglichkeits- und Beziehungsräume für und zwischen Nutzer*innen, Fachkräften, Organisationen und Institutionen wollen wir entwickeln?
  • Wie können wir kritisch-konstruktiv mit Digitalisierungstrends umgehen?
  • Wie lassen sich spezifische Fragestellungen und ganze Felder Sozialer Arbeit neu denken, konzipieren und umsetzen?

Das Symposium wird zur Entwicklungswerkstatt und setzt dabei auf Design Thinking, Forumtheater-Methoden und Open Space. Die lustvoll-konstruktiv-kritisch-kreative Beteiligung aller Anwesenden ist gefragt.
Es geht um die Frage, welche Theorien und welche Praxen es zu stärken, auf den Kopf zu stellen, zu verabschieden und neu zu erfinden gilt, um unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen mit bestmöglicher professionelle Sozialer Arbeit zum guten Leben aller beizutragen.

Nach einem Input von Hillary Cottam (Autorin von „Radical Help“ – Videoschaltung, englisch mit deutscher Übersetzung) folgen visionäre Inputs aus unterschiedlichen Feldern und Perspektiven. Am Nachmittag wird in Workshops an der möglichen Umsetzung dieser und weiterer Visionen gearbeitet.  Schließlich werden im Open Space am 2. Konferenztag konkrete gemeinsame Umsetzungsprojekte und –schritte für die Praxis erarbeitet.